Unsere Meeris im Regenbogenland

 

Merlin war im Sommer 2008 geboren. Zunächst hatte er in einem hessischen Tierpark gelebt. Der darauffolgende Winter war sehr, sehr kalt (ich erinnere mich an Temperaturen um die -30°C!). Merlin und viele weitere Meerschweinchen haben dort in einem Gehege ohne Häuschen und ohne ausreichenden Schutz vor der Kälte gelebt. In einer Nacht-und Nebelaktion sind die Meerschweinchen von einer Notstation befreit worden. Von dort aus ist Merlin zu Tiffy und Samba gekommen.

 

 
Geschlecht: männlich, kastriert
Geburtsdatum: Sommer 2008
Bei uns: vom 15. Mai 2009 bis 7. September 2014
Spitzname: Kleiner Prinz, Brommsler, Mama's Schatz
Rasse: Glatthaar
Gewicht: 1120 g
Eltern: unbekannt
Farbe: Schwarz-Rot
Lieblingsfutter: Tomate, Apfel, Sonnenblumenkerne

 

 

Am Sonntag, dem 7. September 2014 mussten wir den kleinen Schatz leider über die Regenbogenbrücke "schicken". Er hatte einen recht großen Blasenstein, Lungengeräusche und einen Tumor (??) in der Nierengegend.

Fienchen war im Februar 2010 geboren und kam zwei Monate später in die Gruppe. Sie war eine reinrassige Peruaner-Dame.

Leider hat sie Knubbel am ganzen Körper verteilt. Wir wissen trotz aufwändiger Untersuchungen beim Tierarzt (Zellentnahme per Spritze mit anschließender Laboruntersuchung) nicht mit Sicherheit, was es ist.

Aber sie war trotzdem immer gut drauf, war fit, hat ganz normal gefressen - und so lang es ihr so gut ging, wollten wir sie nicht operieren lassen. 

 

Fienchen liebte es, so zu liegen, dass wir uns fragen, ob das bequem sein kann (Kopf auf Holzkante vom Häuschen; Kopf runterhängend von ihrer Liegeposition...). >> siehe Bilder unten <<

 

 
Geschlecht: weiblich
Geburtsdatum: 24. Februar 2010
Bei uns: vom 2. April 2010 bis 15. Juni 2015
Spitzname: Ronja (Räubertochter), Hübsche, Schokoladenschnäuzchen, Quirly
Rasse: Peruaner
Gewicht: (mit Fell) 1000g
Eltern: Mama: Alicia vom Drachenfels; Papa: Hoss
Farbe: Schoko-Buff-Weiß
Charakter: hat schon mit 7 Wochen Tiffy vom Schlafsack vertrieben, sehr gesprächig und laut, liebenswert
Vorliebe: um Futter betteln, sich in die Mitte von Heubergen legen und sich dann wie im Schlaraffenland fühlen
Abneigung: den "Schweine-TÜV" über sich ergehen lassen
Lieblingsfutter: alles, was sich nicht wehrt

 

Fienchen mussten wir am Montag, dem 15.06.2015 einschläfern lassen. Sie hatte einen Tumor im Bauchraum, der Völlegefühl verursacht und so dafür sorgte, dass Fienchen sehr schlecht gefressen hat...

Weil ich sie zu meinem 26. Geburtstag geschenkt bekommen habe und sie das Einzige unserer Schweinchen war, das sich im Gehege kraulen ließ, tut es besonders weh.

Auch war sie sehr gesprächig; sie quiekte sehr oft bei jedem ihrer Schritte.

Tiffy war am 20. Januar 2009 in einer Zoohandlung geboren. Ich habe sie dort Anfang März 2009 zusammen mit ihrer Schwester Samba geholt.

Heute weiß ich, dass es besser ist, Tiere nicht in einer Zoohandlung zu kaufen.

 

Sie trug den Spitznamen "Tante Tiffy", weil sie ganz oft einen wahren "Tanten-Blick" dauf hatte!

Tiffy war leider sehr schreckhaft. 

Sie hatte mit Eierstockzysten zu tun - das kehrte alle 5 Monate wieder, aber dank homöopatischen Mitteln hatten wir das immer schnell im Griff...

 

 


Geschlecht: weiblich
Geburtsdatum: 20. Januar 2009
Bei uns: vom 7. März 2009 bis 19. Juli 2015
Spitzname: Süße
Rasse: Sheltie-Rosetten-Mix
Gewicht: immer um die 900g
Eltern: Mama weiße Rosette, Papa unbekannt
Farbe: Weiß-Rot-Schwarz
Charakter: mochte Leckerlies; da sie aber aufgrund ihrer scheuen Art oft als Erste wegrannte, traute sie sich selten, sich diese abzuholen; wäre gerne die Chefin der Gruppe gewesen
Vorliebe: Schwester Samba ärgern,

  sich irgendwo hinsetzen und "ganz streng" gucken
Abneigung: auf dem Schoß sitzen
Lieblingsfutter: Gurke, Löwenzahn

 

 

Tiffy mussten wir leider auch einschläfern lassen ; gerade einen Monat nach Fienchen. Aufgrund eines Tumors am Unterkiefer war es für sie schwierig, zu fressen...

Sie war ein "Charakterschwein".

 

Aber sie hat "ihres" im Leben getan: sie hat Fienchen und Lina auf- und erzogen, sowie Merlin und Snoopy beim Erwachsenwerden begleitet...

Samba, am 20. Januar 2009 geboren, hatte ich mit ihrer Schwester Tiffy aus einer Zoohandlung. Von ihr gibt es die schönsten Schnappschuss-Bilder!

 

Zuletzt, als Älteste der Wackelpopobande, wirkte sie manchmal in dem "Teenie-Haufen" schon ein bisschen genervt und wollte ihre Ruhe haben, wobei sie nicht nur aufgrund ihres Alters die Ruhigste war, sondern von ihrem Naturell her.

Samba zeigte sich hin und wieder ungeduldig, wenn z.B. Clara mit ihr von einem Grünzeug-Haufen futtern möchte. Snoopy war mit seinen 2 Jahren altersmäßig am nächsten an Samba mit ihren mehr als 6,5 Jahren dran... 

 

 

 

 


Geschlecht: weiblich
Geburtsdatum: 20. Januar 2009
Bei uns: vom 7. März 2009 bis 25. September 2015
Spitzname: /
Rasse: Mix aus Glatthaar, Rosette, Sheltie
Gewicht: 965g
Eltern: Mama weiße Rosette, Papa unbekannt
Farbe: Weiß-Rot (-Schwarz)
Charakter: neugierig, futterneidisch, gibt bei Streit ungern nach
Vorliebe: das letzte Wort haben
Abneigung: die Hängematte hergeben
Lieblingsfutter: "was da gerade so kommt"


Samba hatte Rückenprobleme, wahrscheinlich spielte Arthrose eine Rolle mit.

Sie wusste bald nicht mehr die Rampen hoch- und runterzugehen.

 

 

Nun ist unsere "ursprüngliche Gruppe wieder vereint...es ist eine schöne Vorstellung für uns, wie sie zusammen über die immergrüne Wiese laufen.

Viereinhalb Jahre haben sie zusammengelebt: Zuerst waren da Samba und Tiffy, dann kam Merlin dazu und im April 2010 Fienchen...



Im September 2014 ist Merlin vorgelaufen.


Und seine drei Mädels sind ihm nacheinander, aber ziemlich schnell, gefolgt.



Ruht in Frieden!

Wir verdanken euch so viel.

Biene war Ende September aus der Nähe von Flensburg, nämlich von den Schulschweinchen, zu uns gereist. Sie war richtig munter und cool drauf.

Schon am ersten Abend hat sie Leckerchen aus der Hand genommen und sie stand auch gleich am Plexiglas, zeigt ihren "dicken" Bauch (ich liebe Meeri-Kussibäuche ;) ) und bettelte nach Futter.

Angst kannte sie wohl gar keine.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschlecht: weiblich
Geburtsdatum: 12. März 2014
Bei uns: vom 29. September 2015 bis 11. Oktober 2015
Spitzname: 
Rasse: US-Teddy
Gewicht: 1012g
Eltern: Mama: Rita, Papa: Elmar
Farbe: Schoko-Buff-Weiß
Charakter: munter, neugierig, die Ruhe selbst
Vorliebe: 
Abneigung: 
Lieblingsfutter: 


Biene war relativ plötzlich sehr schlapp und fraß nix mehr. Das stellten wir samstagsabends fest und haben uns den Wecker für den Tag drauf gestellt.


Aber Biene war schneller :(.


Ruhe in Frieden, du wundervolle Maus.

Schade, dass du nur so kurz bei uns warst...auf der Durchreise...

 

Snoopy haben wir bekommen, nachdem wir unseren Merlin über die Regenbogenbrücke verabschieden mussten.

Snoopy war ein ganz, ganz Lieber und überhaupt nicht ängstlich oder schüchtern. Er war ein richtig "cooler Junge": 2 Tage, nach dem wir ihn abgeholt haben, hat er Kurt schon ein Leckerchen aus der Hand
genommen :-).

 

Er hatte vorher in liebevoller Heimtierhaltung mit 3 weiteren Böcken gelebt.

Zu uns kam er durch die Tierhilfe Rhein-Hunsrück.

Was er vorher anscheinend nicht kannte, sind ein Gehege mit mehreren Etagen und dessen Rampen, sowie Heukugeln.

Snoopy hat Kuschelsachen sooo geliebt!!

 

Snoopys Gewicht lag immer zwischen 1100g und 1200g. Er hat am liebsten gaaanz nah bei seinen Damen gelegen.

 

Wenn es irgendwo Ärger gibt, war er gleich da und hat richtig laut gebrommselt.

Er futterte gerne Heu aus der Heuraufe - blöd ist nur, dass natürlich immer die besten Heuhalme oben sind ;) und so fraß er es meistens auf 2 Beinen stehend und kratzte dabei mit den Vorderpfötchen im Heu in der Raufe...

 

Snoopy war echt ein goldiger, knuddeliger Kerl!

Als Einziger hat er sich Gehege kraulen lassen. Sein Kopf ging dabei nie hoch genug :-D .

 

Geschlecht: männlich, kastriert

Geburtsdatum: ca. September 2013

Bei uns von: 24. Oktober 2014 bis 19. März 2016

Spitzname: Dandy

Rasse: Sheltie

Gewicht: 1158g

Eltern: unbekannt

Charakter: überhaupt nicht ängstlich, vorwitzig, ihm tut das Kämmen und Haareschneiden nicht weh :)) (im Gegensatz zum Fienchen)

Vorliebe: genießt die Nähe zu seinen Mädels, popcornen, Kuschelsachen, er liebt es, am Hals gekrault zu werden - und mittlerweile lässt er das sogar im Gehege zu :)

Abneigung: irgendwo alleine liegen

Lieblingsfutter: alles, was die Anderen auch futtern...

 

Am Mittwochabend (16. März) ist uns aufgefallen, dass mit ihm was nicht stimmte, als er sich sein allabendliches Leckerli nicht abgeholt hatte. Daraufhin habe ich ihn aus dem Gehege genommen und er hatte einen Blähbauch...mittags noch hat er Salat und Gemüse mit seinen Mädels gefuttert und später Heu. Uns ist nicht negativ aufgefallen. Die ganze Zeit nicht...
 
Dann habe ich ihn gleich gepäppelt und ihm Fencheltee gegeben...in der Nacht bin ich alle zwei Stunden aufgestanden zum Päppeln und für Tee...Donnerstagmorgen in die Tierklinik Birkenfeld...dort wurde er geröntgt und er bekam eine Infusion sowie Schmerzmittel, Sab Simplex - das volle Programm...
Mittags, bevor ich zur Arbeit gefahren bin, gab es wieder Sab Simplex, Tee und Brei. Abends hat sich mein Freund um Snoopy gekümmert und ich bin in der Nacht wieder alle zwei Stunden raus... Jedes Mal darauf eingestellt, ein totes Meerli aus dem Häuschen zu holen. Snoopy hatte nur noch im Häuschen gelegen, breitbeinig... 
Am Freitagmorgen bin ich um 5 raus, um ihm vor der Arbeit noch ausgiebig den Bauch massieren zu können. Das hat er sichtlich genossen.
Mittags habe ich eine Stunde Pause gemacht und bin in der Zeit nach Hause, um Snoopy zu versogen. 
Um halb 7 abends hatten wir noch einen Termin in Birkenfeld und der Arzt konnte endlich seine Zähne gucken (am Donnerstag ging das nicht, weil das Mäulchen voller Brei war...) und er sah, dass Snoopys untere Backenzähne zu lang sind und die Zunge daran rieb. In der Zunge waren bereits drei Wunden...
Der Arzt sagte uns, dass Snoopy bis Montag, 21. März fressen muss. Wenn er frisst, würde er nach Ostern operiert und wenn nicht, würde vor Ostern eine Not-OP erfolgen...diese wäre logischerweise riskant gewesen.
Wir bekamen Baytril und Metacam mit nach Hause.
Verändert hat sich leider nicht viel...

Wir hatten ihn gestern mit zu Kurts Mutter, weil Snoopy (Samstagmorgen hatte er 1130g, das war sein normales Gewicht) sowieso nur noch im Häuschen gelegen hatte und wir waren uns sicher, nichts falschzumachen, wenn wir ihn mitnehmen würden.


Wir hatten Päppelbrei, Tee und Sab Simplex dabei.

 

Ich weiß, dass wir so näher bei ihm waren, als wir es hier zu Hause gewesen wären. Denn hier hätten wir wohl was gewurschtelt, geputzt oder so...

Um 2 waren wir mit dem Essen fertig und Kurt hat im Büro was für seine Mutter erledigt...irgendwelchen Papierkram...ich hatte mich mit Snoopy zu ihm gesetzt: meine Jacke auf meine Beine, darauf die Wärmflasche, ein Handtuch und darauf Snoopy.


Ich hatte Snoopy gepäppelt, ihm Tee und Sab Simplex gegeben, ihn gestreichelt, seinen Bauch massiert. Ich merkte, das tut ihm gut. Zwischenzeitlich setzte sich Kurts Mutter zu uns.
Snoopys Bauch war wieder weicher als gestern Morgen - ja, eigentlich fast normal.

So haben wir über eine Stunde gesessen... 


Dann irgendwann fing Snoopy an und hatte wie Aufstoßen. So alle 40 Atemzüge ungefähr. Dann hat er gespuckt, ich nahm die Wärmflasche weg und dann hatte er noch ein-, zweimal geatmet und um viertel vor 4 ist er dann in unserem Beisein eingeschlafen. 

Wir haben ihn im Garten meiner lieben Schwiegermami bei Tiffy, Fienchen, Samba und Biene beerdigt. Die 4 Mädels werden große Augen gemacht haben, als Snoopy plötzlich um die Ecke geschaut hat!! 

 

Wie soll man dem Tod begegnen,
wenn er vor der Türe steht?
Soll man hoffen, soll man beten,
flehen, daß er weitergeht?

 

Ja! Er soll nur weitergehen –
denkt man und vergißt dabei,
daß nur der Tod kann es verstehen,
wenn einer sagt: Ich bin soweit.

 

Ist es auch schwer, es geh´n zu lassen,
das Liebe, das so nah uns stand,
wollen wir uns doch in Schweigen fassen:
Gott nahm es still an seine Hand.

 

Es tut uns sehr, sehr leid um ihn. Er war etwas ganz Besonderes!!!


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